| - Segelwäsche.
Eine kurze Zusammenfassung: - 1. Es sollte milde Seifenlösung verwendet werden, z.B. Geschirrspülmittel, in das man auch seine eigenen Hände einweichen würde. Auf keinen Fall Scheuermittel verwenden.
- 2. Eine sehr weiche Bürste verwenden um den Schmutz an der Oberfläche anzulösen. Niemals eine harte Bürste einsetzen, welche das Segel scheuern würden.
- 3. Um tieferen Schmutz und Flecke zu entfernen, sollte das Segel 12 Stunden oder mehr eingeweicht werden, damit das Spülmittel zwischen die Fäden und die Spalten gelangen kann, wo der Schmutz sitzt.
- 4. Die Wassertemperatur für die Reinigung sollte warm sein, nicht heiß.
- 5. Viel Frischwasser verwenden. Sehr sorgfältig spülen und nach dem Waschen ganz trocknen (Spinnaker aus Nylon verlieren fast die Hälfte ihrer Festigkeit, wenn sie nass gestaut werden).
- 6. Für die Entfernung von Schimmelpilz - außer für Kevlar oder Nylonsegel - kann man eine verdünnte Bleiche einsetzen und darin das Segel einweichen. (NIEMALS CHLOR UND AMMONIAK MISCHEN!!) Sehr gut ausspülen. Dies wird den Schimmelpilz abtöten, einige der Flecken entfernen; abhängig davon, wie tief die Flecken sind. Nach einiger Zeit und einigem Gebrauch gehen mehr oder alle Flecken weg.
- 7. Wenn die Segel unbedingt zum Trocknen auf dem Liegeplatz aufgehängt werden sollen, dann nur bei absoluter Windstille und mit sehr viel Aufmerksamkeit. Die Segel sofort einholen, sobald die ersten Anzeichen einer Brise zu merken sind.
- Lagerung
Niemals die Segel am Vorstag für mehr als eine Woche aufgerollt lassen, ohne daß diese gelüftet und getrocknet werden, besonders falls es geregnet hat. Dies sind die Bedingungen unter denen Schimmelpilz entstehen kann.
| |